lebensqualität

Vertrauen und Verantwortung

Gegen die Misstrauenskultur

Bibliografie

Asmussen-Clausen, Maren; Hennessey, Richard; Kessler, Suzanne; Knobel, Stefan; Tietz, Dirk (2016): Vertrauen und Verantwortung. Gegen die Misstrauenskultur. In: Stiftung lebensqualität (Hrsg.) (2016): Lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. Siebnen, Nr. 3: Verlag Lebensqualität. S. 4-16.

Beschreibung

Teil 1: Prolog
Gegen die Misstrauenskultur
Aufgrund der demographischen Entwicklung steigt in vielen Ländern der Bedarf an Langzeitpflege. Somit steigen auch die Gesamtkosten. Diese Entwicklung ist seit Langem bekannt.

Teil 2: Herausforderung Demenz
Warm, satt, sauber - ein(ziges) Szenario?
Die ganzheitliche und an die Situation angepasste Betreuung von Menschen mit Demenz in der Langzeitpflege wird immer mehr behindert. Das sagt Suzanne Kessler in diesem Artikel. Und sie sieht den Grund darin, dass die Finanzierung in Alters- und Pflegeheimen auf falschen Anreizen aufgebaut ist.

Teil 3: Gedanken zu Ökonomie und Pflege
Pflege: Beitrag zur Lebensqualität oder Unkostenfaktor?
Eine einseitige Kostensicht führt in die menschliche und ökonomische Sackgasse. Denn menschliche Prozesse lassen sich nicht rationalisieren. Um die Kosten für die Langzeitpflege in den Griff zu bekommen, braucht es Vertrauen in die Professionalität der Pflege und zeitlichen Gestaltungsraum. Das meinen Richard Hennessey und Stefan Knobel.

Teil 4: Chancen für die häusliche Pflege
Die Finanzierung der Langzeitpflege in Deutschland - Erfahrungen und Neuerungen
Die Finanzierung der häuslichen Pflege in Deutschland ist geregelt durch das Sozialgesetzbuch SGB XI. Bislang wird der Bedarf über Pflegestufen geregelt. Diese richten sich nach dem jeweiligen Pflegeaufwand. Dies wurde dem realen Bedarf oftmals nicht gerecht. Anpassungen sollen durch die Pflegestärkungsgesetze (PSG) I – III geschehen. Seit dem Jahr 2015 ist das PSG I in Kraft. Mit dem PSG II wird sich ab 2017 auch der Pflegebedürftigkeitsbegriff ändern. Mit der Überarbeitung dieses Begriffs werden die Pflegestufen in Pflegegrade überführt, die sich über den Grad der Selbstständigkeit definieren. Dies bietet Chancen sowohl für die betroffenen Menschen als auch für die versorgenden Einrichtungen. Maren Asmussen hat Dirk Tietz, Leiter einer ambulanten Pflegeeinrichtung und Kinaesthetics-Trainer, dazu interviewt.

PDF - Vertrauen und Verantwortung